Riebel – das urchige Maisgereicht aus dem St. Galler Rheintal

Riebel (in der Schweiz auch „Ribel“) ist ein urchiges Schweizer Gericht, welches in die Tradition des Landes einging. Riebel ist ein sehr einfaches Gericht und war lange Zeit das Hauptnahrungsmittel der Rheintaler Bevölkerung. Damals galt es als ein Essen für Arme, da sich Mais fast jeder leisten konnte. Insbesondere während der Kriegszeiten wurde vermehrt auf das einfache und erschwingliche Gericht zurückgegriffen.  Der aufkommende Wohlstand verdrängte das traditionelle Gericht fast von der Speisekarte und während langer Zeit verschwand Riebel fast vollständig aus den Küchen der Region. Das Gericht wird aus einer Mischung von Weizengrieß und hellem Maisgrieß hergestellt und wird meist zum Frühstück verzehrt.

Mais: Ausgangsgetreide für Schweizer Riebel

Mais: Ausgangsgetreide für Schweizer Riebel

Riebel Zubereitung

Riebelmais und alle anderen Zutaten sind in der Migros erhältlich.

  • Riebelmais (hergestellt aus einer speziellen Maissorte die besonders gut geeignet ist) in eine Schüssel geben
  • Milch, Wasser und Salz zum kochen bringen (Vorzugsweise in einer Bratpfanne)
  • Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen
  • Riebelmais hinzufügen und 3 Stunden abgedeckt quellen lassen
  • Bratbutter in Pfanne erhitzen
  • Riebelmais hinzugeben und umrühren auf mittlerer Hitze
  • wenn die Krümel (Riebel) goldgelb sind die Hitze weg nehmen
  • Zucker hineingeben und fertig ist das Gericht

Riebel ist mit vielen Speisen kombinierbar. So kann dieses Gericht beispielsweise hervorragend mit Milchkaffee kombinieren. Aber auch Apfelmus oder Rote Grütze schmeckt köstlich zu diesen einfachen Gericht. Der süsse und fettreiche Riebel ist ein guter Energielieferant am Morgen und schmeckt zudem sehr lecker und ist dazu auch noch fix gemacht. Auch Kindern schmeckt die traditioelle Speise sehr gut und die Herstellung ist kinderleicht und für jedermann erlernbar.

Posted in Schweiz | Kommentare deaktiviert für Riebel – das urchige Maisgereicht aus dem St. Galler Rheintal

Comments are closed.